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Gesprächskreis
Albert Camus für Fjodor M. Dostojewski
"Lange Zeit hat man Marx für den Propheten des 20. Jahrhunderts gehalten. (…) Wir erkennen, dass Dostojewski der wahre Prophet war." ¹

Liebe Freunde Albert Camus´, hiermit möchte ich Sie/ Euch zu unserem nächsten Gesprächskreis einladen, der wie gewohnt im philosophischen Institut LOGOI, stattfinden wird.

Zu unserem Thema «Albert Camus für Fjodor M. Dostojewski» werden wir Impulse aus den Texten Camus´ geben. "Für mich ist Dostojewski zuerst der Schriftsteller, der lange vor Nietzsche den Nihilismus seiner Zeit wahrgenommen hat ..." ²

Ich freue mich über Ihre/ Eure Teilnahme
Herzliche Grüße Sebastian Ybbs

 

¹ Vorwort Camus´ zu seiner Inszenierung von Die Besessenen aus "Dramen" / ² Für Dostojewski aus "Albert Camus - Libertäre Schriften"

Dienstag, 5. Juli um 20 Uhr, LOGOI, Jakobstraße 25 a, Aachen




 

 

 



CamusLIebe


 

 


1. Juni 2015
Die Albert Camus Gesellschaft trauert um Rupert Neudeck,
der im Alter von 77 Jahren gestorben ist
.

Rupert Neudeck
Foto: Rupert 2015 in Aachen
"Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen."
"La lutte elle-même vers les sommets suffit à remplir un cœur d'homme.
Il faut imaginer Sisyphe heureux" Albert Camus


Noch im letzten Jahr war Rupert Neudeck unser Gast, um über die Chancen eines offenen Europas zu sprechen. Gerade erst ist eine Ausstellung über die von Rupert Neudeck und Aiman Mazyek gegründete Hilfsorganisation "Grünhelme", die wir in der Aachener Citykirche präsentiert haben, zu Ende gegangen. Unkompliziert, unbürokratisch und direkt handeln, so lautete sein Credo. Neudeck der 1979 mit seiner Organisation "Cap Anamur" 11.340 vietnamesische Flüchtlinge aus dem südchinesischen Meer gerettet hatte, forderte zu einem, im humanitären Sinne, radikalen Denken auf. Er war ein positiv denkender Mensch, der immer wieder hervorhob, was alles gelingen kann, konnte aber auch sehr strikt sein, wenn die Dinge schief liefen. "Ich erlebe überall, wo ich hinkomme, dass die Mehrheit etwas Menschenfreundliches tut und das geht weit über den Begriff, der landläufig als tolerant verstanden wird, hinaus." Als Kind habe er, 1945 mit seiner Familie aus Danzig vertrieben, am eigenen Leib erlebt, was es heißt, schutzlos als Flüchtling in der Fremde aufzutauchen. Mit Liebenswürdigkeit, Humor und Sachverstand hat er die Menschen, mit denen er direkt zu tun hatte, immer wieder überzeugt. So berichteten Grünhelm-Einsatzhelfer, wie er mit seiner "warmherzigen und ruhigen Art" ein ganzes Dorf motivierte, Baumaterial den Berg hoch zur Schule zu tragen. Neudecks differenzierte Betrachtungen, standen stets gegen eine Polarisierung zugunsten schneller Urteile: "Das radikal Christliche, oder das radikal Islamische sind positive Werte; dieses Attribut ausdrücklich auf Verbrecherorganisationen zu legen, finde ich verkehrt und es ist auch nicht gerecht in der Geschichte." Sein Engagement hat Rupert Neudeck immer wieder auf die Aussage von Albert Camus berufen: "Man muss sich nicht schämen, glücklich zu sein, aber man kann sich schämen, alleine glücklich zu sein." * Viele Menschen auf dieser Welt sind durch Rupert Neudeck bewegt worden. Wir sind uns sicher, dass sie auf ihre Weise das Erbe von Rupert Neudeck zum humanitären Handeln antreten werden.


Sebastian Ybbs Präsident der Albert Camus Gesellschaft

* Albert Camus, "Die Pest" deutschsprachige Ausgabe erschienen im Rowohlt-Verlag


Beitrag "Menschenfischer und radikaler Humanist – zum Tod von Rupert Neudeck"
Link zur WebsitE
www.365tagecamus.de



Cap Anamur und die Grünhelme trauern um ihren Gründer und Freund Rupert Neudeck
www.gruenhelme.de


Hier ist Rupert zu hören in einem interessanten Gespräch
zum 100ten Geburtstag von Albert Camus
Es diskutieren:
Rupert Neudeck, Journalist, Gründer von Cap Anamur und Grünhelme, Köln &
Lou Marin; Camus-Forscher, Mitherausgeber der Zeitschrift Graswurzelrevolution, Marseille &
Iris Radisch, Camus-Biographin, Literaturkritikerin, "Die Zeit", Hamburg

HIer die der Mitschnitt zum anhören > Klick





Einladung zu unseren Gesprächskreisen

Einladung zu unseren Gesprächskreisen In lockerer Runde treffen wir uns regelmäßig, um über literarische, politische, philosophische und gesellschaftliche Themen zu sprechen, zu denen uns Albert Camus inspiriert. Manchmal blicken wir zurück in die Epoche Camus´ und immer wieder kommen wir auf zeitgemäße Fragen zu sprechen, die uns ganz aktuell bewegen.
"Fremdsein" hat, ob wir uns aus politischem, psychologischem oder philosophischem Blickwinkel dem Thema annähern, viele Facetten, die uns, - wie sich beim letzten Treffen gezeigt hat, auch emotional berühren.

Da bei unserem letzten Gesprächskreis manche Aspekte noch nicht angesprochen werden konnten, wollen wir uns dem Thema noch einmal widmen …

Treffpunkt ist das philosophische Institut LOGOI Jakobstraße 25 a in Aachen

Die Gesprächskreise sind offen für alle Interessenten.
Wir freuen uns über Ihr Interesse!

 

 




schick
schick
schick
schick
schick





Im Jahr 2014 hat sich in Aachen die Albert-Camus-Gesellschaft gegründet, mit dem Ziel, die Leitgedanken Albert Camus, die sich in seiner politischen, literarischen und philosophischen Arbeit niederschlagen, kritisch zu diskutieren und sie in die Gegenwart hinein zu reflektieren.
Über die Würdigung der Person hinaus soll eine Debatte in Gang gebracht werden, die multiple Interpretationen und Erkenntnisse zulässt. Neben öffentlichen Diskussionen, Vorträgen, Lesungen, Ausstellungen, etc. findet ein regelmäßiges Gesprächs-Plenum statt, das für alle Interessenten offen ist.

"Zwischen dem Geburtsjahr Camus, 1913 und heute liegen politische, gesellschaftliche und ökonomische Welten. Camus ist, aus unserer Sicht, nicht nur geographisch in der Fremde geboren und aufgewachsen, auch die Epoche seines Wirkens hatte viele andere Vorzeichen. Was uns unabhängig von Ländern und Zeitmessungen miteinander verbindet, das sind die Gedanken, die Camus aus seiner eigenen Biographie hergeleitet hat und die wir durch eine nachhaltige Auseinandersetzung auch in Reflexion zu anderen Denkern zeitgemäß weiterleiten wollen."

Die Mitgliedschaft ist für jedermann offen, sie richtet sich insbesondere an Geisteswissenschaftler, kreativ Tätige, Menschen, die sich für soziale, gerechte, freiheitliche Ziele in der Gesellschaft engagieren und all diejenigen, die neugierig auf Erkenntnisse und Reflexionen im Sinne von Albert Camus´ Leben und Werk sind. Eine Teilnahme an den Veranstaltungen ist auch unabhängig von einer Mitgliedschaft möglich.

Wer über unsere Veranstaltungen informiert und/oder Mitglied werden will, melde sich unter sebastian.ybbs(äth)unitedtelecom.be oder im Institut für Philosophie und Diskurs LOGOI, Jakobstaße 25a, 52064 Aachen.


 
 

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Es diskutieren: Lou Marin; Camus-Forscher, Mitherausgeber der Zeitschrift Graswurzelrevolution, Marseille &
Rupert Neudeck, Journalist, Gründer von Cap Anamur und Grünhelme, Köln &
Iris Radisch, Camus-Biographin, Literaturkritikerin, "Die Zeit", Hamburg
Hier die der Mitschnitt zum anhören >
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