In ihren Souvenirs d'anarchie wandte sich Rirette Maîtrejean 1913 entschieden gegen die damals üblichen anarchistischen Attentate und Raubüberfälle und löste damit eine konfliktgeladene Diskussion innerhalb der anarchistischen Massenbewegung Frankreichs zu Beginn des ersten Weltkrieges aus. Bereits in den 20er Jahren stellte sie sich gegen den Staatsterror der jungen Sowjetunion.

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Später begegnete sie mehrfach Albert Camus und beeinflusste sein Denken, wie es sich in "Der Mensch in der Revolte" oder dem Drama "Die Gerechten" niederschlägt.



Dienstag, 30. Mai um 20.15 Uhr - Kino im Dialog im APOLLO-Kino
Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens
Ein Portrait des Globalisierungskritikers und Menschenrechtlers
mit offener Gesprächsrunde im Anschluss